Projektidee

Das Projekt „fair.kaufen“ ist ein ganzheitliches Angebot für sozial benachteiligte Menschen. Dabei liegt der Schwerpunkt in erster Linie im Verkauf von Gegenständen des allgemeinen Bedarfs, angefangen von Textilien, über Haushaltswaren, Spielzeuge und technische Geräte bis zu Möbeln oder auch Fahrrädern. Diese Dinge sollen hauptsächlich über Spenden akquiriert werden. Das Projekt funktioniert unter dem Aspekt:

„Was der eine nicht mehr braucht, ist für den anderen ein wertvolles Gut.“

In einem Integrationsbetrieb sollen die Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt und die Qualifizierung kombiniert werden, um einerseits die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten und andererseits die Chancen vieler benachteiligter Menschen auf eine (Re-) Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Ziele des Projektes:
  1. Schaffung von Arbeitsplätzen für sozial benachteiligte Menschen u.a. mit Behinderungen
  2. Durchführung von Qualifizierungsmöglichkeiten für sozial benachteiligte Menschen
  3. Erhöhung der sozialen Chancengleichheit in der Bevölkerung
Integrationsbetrieb

Um das Projekt „fair.kaufen“ nachhaltig als soziales Angebot in der Stadt Magdeburg zu integrieren und eine Unabhängigkeit von öffentlichen Mitteln zu erzielen, wird das Projekt als Integrationsbetrieb aufgebaut. Das heißt, es werden 25-50% der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze mit Menschen mit Behinderungen besetzt.

Ausführlichere Informationen zum Thema Integrationsbetrieb finden Sie hier.

Qualifizierung

Im Rahmen des durch die Landeshauptstadt Magdeburg initiierten Netzwerkes „MEHRLiN“ sollen Menschen, die längere Zeit dem Arbeitsmarkt fern waren, qualifiziert werden. So werden ihre Chancen der Einmündung auf den ersten Arbeitsmarkt erhöht. Neben der theoretischen Schulung werden berufspraktische Tätigkeiten in den Bereichen Handel, Lager und Transport trainiert.

Die Teilnehmer/Praktikanten erhalten Schlüsselqualifikationen, welche für eine (Re-) Integration in den ersten Arbeitsmarkt notwendig sind und werden je nach Persönlichkeitsbild und Berufsziel praktisch qualifiziert und gefördert. Durch den Einsatz in den verschiedenen Bereichen des Projektes werden vorhandene Fähigkeiten eruiert und Neigungen getestet. Nach einer theoretischen Qualifikation — u.a. durch unseren Netzwerkpartner IMA — werden die erworbenen Kenntnisse berufspraktisch in den einzelnen Bereichen des Projektes „fair.kaufen“ in Form von Praktika gefestigt und erweitert.